ALG in 5 Minuten Download Druckversion

        1/18        

Die Entstehungsgeschichte
Kinder brauchen Zukunft

Die größten Hoffnungen für das Kosovo richten sich auf die Jugend des Landes. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 25 Jahre, eine der jüngsten Bevölkerungen Europas. Es kommt alles darauf an, dass diese Generation nicht länger in einer Atmosphäre von Abgrenzung, Trennung, Hass und ohne Perspektiven heranwächst.

Diese Jugend braucht eine Chance zur Entfaltung im Geist der Verständigung, der Achtung und des Respekts. Sie braucht die Möglichkeit zur Bildung im europäischen Sinne. Mädchen und Jungen aller Ethnien und Glaubensrichtungen sollen gemeinsam zur Schule gehen und wieder neu lernen miteinander zu leben. Zentral in der UN-Konvention über die Rechte des Kindes von 1989 ist die Forderung, dass alle Kinder das Recht auf eine gute Grundschulbildung (primary education) und gleichberechtigten Zugang zur weiterführenden Bildung (secondary education) haben sollen, denn Erziehung und Bildung sind, als Grundlage für Entwicklung, der Schlüssel zur Zukunft.

Jean Monnet (1888 - 1979), ein bedeutender Vordenker und Gestalter des vereinigten Europa, sagte einmal: "Wenn ich nochmals zu beginnen hätte, würde ich beim Aufbau Europas weniger auf die Wirtschaft, als vielmehr auf die Kultur und Bildung setzen." Das Kosovo darf als demokratisches europäisches Land in der islamischen Welt von Europa besonderes Engagement erwarten.

Wohl deshalb wandten sich, im Herbst 2002, kosovarische Eltern an einen Mitarbeiter von Renovabis und baten darum, ein klassisches Gymnasium im Kosovo zu errichten.


Die Idee
Ein klassisches Gymnasium mit einem Internat für Mädchen und einem Internat für Jungen.

Renovabis entsandte noch im Frähjahr 2003 P. Happel SJ in das Kosovo und beauftragte ihn mit einer Machbarkeitsstudie zur Frage:

Möglichkeit der Errichtung eines klassischen Gymnasiums im Kosovo?

Ende Juni 2003 lagen die Ergebnisse vor. Die Gründung eines klassischen Gymnasiums im Kosovo ist nicht nur wünschenswert und machbar, sondern auch verantwortbar. Insbesondere muss man sich der Erziehung der Mädchen widmen und ihnen die Chance zu einer guten Ausbildung eröffnen.

Das zu gründende Gymnasium sollte unbedingt ein Internatsgymnasium sein, das so allen Mädchen und Jungen aus dem Kosovo und den Anrainerstaaten dienen kannt.


Das Projekt
Aus der Idee wird ein Projekt
Der Standort
Prizren, die historische Hauptstadt

Im Herbst 2003 beauftragte Renovabis P. Walter Happel SJ mit der Zustimmung der Deutsche Provinz der Jesuiten mit der Durchführung des Projekts.

Gleichzeitig sagte Renovabis eine großzügige Anschubfinanzierung sowie die Übernahme eines großen Anteils der Baukosten zu.

P. Happel SJ wurde im September 2003 in das Kosovo entsandt.

 

Prizren ist die historische Hauptstadt im Kosovo. Immer wieder wurde eine Verlegung der Hauptstadtfunktion von Prishtina nach Prizren diskutiert.

Prizren ist eine im Kern gewachsene Stadt, in der ein klassisches Gymnasium einen hohen Symbolwert hat und die Bedeutung der Kommune weiter stärkt. Auch liegt Prizren im "deutschen Sektor" der KFOR und gilt als die sicherste Stadt des Kosovo. Die Bundeswehr und die Deutschen genießen hier einen sehr guten Ruf.

Zudem ist Prizren von Mazedonien und Albanien schnell erreichbar. Das Gymnasium mit seinen Internaten steht somit auch den Mädchen und Jungen aus diesen Ländern offen.


Die Anfänge
Kontakte knüpfen und in lokale Strukturen einbinden

 

P. Happel SJ begann seine Arbeit in Prizren zunächst damit, dass er Kontakt zu allen wichtigen Organisationen aufnahm.

Er sprach mit Vertretern der lokalen Behörden, der UNMIK, der KFOR und der CIMIK, beriet sich mit der KTA und anderen im Kosovo tätigen NGOs.

Er verhandelte mit der Stadtverwaltung von Prizren und den zuständigen Ministerien in Prishtina. Nicht zuletzt stellte er das Projekt auch der Apostolischen Administratur in Prizren vor.

Schritt für Schritt wurden formale und bürokratische Hürden genommen, und bei den beteiligten Organisationen entstand ein Gefühl vom gemeinsamen Projekt.



Der Trägerverein
Die Asociation "Loyola-Gymnasium" - Verantwortlicher Rechtsträger

 

Am 18. Mai 2004 fand im Rathaus in Prizren die konstituierende Sitzung des Trägervereins statt. Zur weiteren Vorgehensweise heißt es im Protokoll:

"Die Mitglieder waren sich einig, noch in diesem Jahr mit der Umsetzung des Projekts zu beginnen. Nachdem aus zeitlichen Gründen ein Unterrichtsbeginn im kommenden Schuljahr wohl nicht mehr zu realisieren ist, haben die Mitglieder beschlossen, alles zu unternehmen, um noch in diesem Schuljahr (2004/05) mit dem Bau beginnen zu können.

Ebenso sollte so früh wie möglich die Auswahl und das Training der Lehrer erfolgen und das pädagogische Programm erarbeitet werden."

Das Projekt war und ist ohne eine juristische Person im Kosovo nicht vorstellbar. Die juristische Person dient als Ansprechpartner für alle nationalen und internationalen Organisationen und fungiert als Träger für das Gymnasium und die Internate.

Unter dem Namen Asociation "Loyola-Gymnasium" (ALG) wurde der Trägerverein im Dezember 2003 in Prishtina gegründet und bereits am 19. Januar 2004 bei der UNMIK als Non-Governmental Organization (NGO) registriert. Am 8. Februar 2005 wurde dem Trägerverein vom Ministerium für öffentliche Angelegenheiten der Public Benefit Status (PBS - Status der Gemeinnützigkeit) zuerkannt.

Ziel des Vereins ist die Förderung klassischer Bildung und Ausbildung im Kosovo und dadurch die Förderung junger Menschen. Dazu gehören die Vorbereitung der Jugend des Kosovo auf den Wettbewerb in Europa und ihre entsprechende Integration auf dem Gebiet von Bildung und Wissenschaft sowie die Förderung eines altersentsprechenden Wissens um Kultur, Wissenschaft und Kunst. Mitglieder im Verein können nur juristische Personen werden.

Der Trägerverein hat heute folgende Mitglieder:

  • Albanian Youth Action
  • Apostolische Administratur Prizren
  • Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Sachsen e.V.
  • Arbeiter-Samariter-Bund Ortsverband Neustadt/Sachsen e.V.
  • Deutsche Provinz der Jesuiten
  • Deutsche Stellaner-Vereinigung
  • Freunde und Förderer der Asociation "Loyola-Gymnasium" e.V.
  • Grünhelme (Dr. Rupert Neudeck)
  • Kosova Alternative Education
  • Kroatische Provinz der Jesuiten
  • Marianne-und-Rudolf-Haver-Stiftung
  • Österreichische Provinz der Gesellschaft Jesu

Weitere Mitglieder sind erwünscht.



Der Bau


Grundstück

Ausschreibung
Auftrag
Baubeginn



Eröffnung



Fertigstellung

Das ca. 3,8 ha große Baugrundstück, es liegt am nordwestlichen Stadtrand von Prizren direkt an der Transitstraße Richtung Albanien, wurde von der Stadt Prizren zur Verfügung gestellt.

Mit Urkunde vom 11. Mai 2005 hat die UNMIK das Grundstück der ALG für 99 Jahre überschrieben.

Die Eintragung in das Grundbuch erfolgte am 15. Juni 2005.

Im Januar 2005 erfolgte die Ausschreibung des Bauvorhabens. In der vorgegebenen Zeit holten elf Interessenten die Ausschreibungs-unterlagen ab. Am Stichtag lagen vier Gebote vor.

Eine fünfköpfige Auswahlkommission prüfte die Gebote. Als Gewinner wurde die Firma Global aus Prizren ermittelt.

Am 24. März 2005 wurde der Bauvertrag mit der Firma Global unterzeichnet und bereits am 16. April 2005 erfolgte die feierliche Grundsteinlegung.

Nur 5 Monate später, am 12. September 2005, wurden Teile der Schule und der Internate feierlich eröffnet. Der Unterricht begann für 184 Kinder am darauf folgenden Tag.

Dies war nur durch zügige Bauweise und den engagierten Einsatz aller Beteiligten möglich. Zeitweise waren über 200 Arbeiter auf der Baustelle beschäftigt.

Das deutsche Technische Hilfswerk überwachte die Arbeiten. Renovabis trug den Löwenanteil der Kosten für den ersten Bauabschnitt.

Am 16. April 2007, dem zweiten Jahrestag der Grundsteinlegung, feierten wir den Abschluss aller Baumaßnahmen. Beachtenswert ist, dass sowohl der zeitliche wie auch der finanziell vereinbarte Rahmen eingehalten wurde.

Mehrkosten entstanden nur dort, wo Änderungen in der Ausführung oder im Umfang vorgenommen wurden, z.B. bei den Sportplätzen. Aus dem geplanten Sportplatz mit Teerbelag wurden drei Sportplätze mit einem Belag aus Gummigranulat.


Pädagogische Inhalte
Wir fühlen uns der ignatianischen Pädagogik verpflichtet.

Wir verfolgen also eine optimistische Pädagogik.

Unsere Erziehung ist welt- und lebensbejahend und will zur ganzheitlichen Bildung des Einzelnen in der Gemeinschaft beitragen, den Dialog fördern.

Aufgrund ihrer positiven Einstellung zur Welt hält unsere Pädagogik alles für wert, erforscht zu werden. Die Schüler sollen grundsätzlich allen Fragen und Problemkreisen offen und leistungsbereit gegenüber stehen – und das nicht nur am Vormittag in der Schule.

Die bloße Vermittlung von Wissen und funktionalen Fähigkeiten allein macht noch keine Bildung aus.

Bildung kommt nicht ohne Werte aus.

Daher wird die Förderung der Einzelperson als eines der wichtigsten Ziele einer guten Schulausbildung gesehen, ebenso wie eine fundierte Allgemeinbildung.

Wir legen Wert auf die individuelle Behandlung und die Sorge um jeden einzelnen Schüler.

Wir betonen die Einzelinitiative und halten dazu an, das ganze Leben lang weiter zu lernen.

Wir orientieren uns an Werten, ermutigen zu Erkenntnis, zu Liebe und zur Annahme unserer selbst.

Wir wollen beitragen zu einer realistischen Kenntnis der Welt und ihrer Gestaltung.

Wir zielen auf das Außergewöhnliche, um die möglichst vollkommene Entwicklung aller Anlagen der Persönlichkeit zu fördern.

Die Vermittlung von Werten geschieht am Loyola-Gymnasium Prizren zum einen durch die sorgfältig ausgewählten Erzieher und Lehrer und das Beispiel, das sie im täglichen Leben den Schülern geben. Zum anderen durch den Unterricht in allen, insbesondere in den dafür besonders geeigneten Fächern.

Wichtige Aspekte der Persönlichkeitsbildung betreffen die Entwicklung sozialer Fähigkeiten, wie Kritikfähigkeit, Sensibilität und Kreativität, vor allem aber Respekt vor den Anderen und die Fähigkeit zu menschlicher Zuwendung.

Hier liegt die besondere Chance einer Internatsschule, wie es das Loyola-Gymnasium Prizren ist: Die engen Verflechtungen von Leben und Lernen, von Unterricht und Freizeit ermöglichen eine gute Bildung und Ausbildung.

Soziales, kameradschaftliches und gemeinschaftsbildendes Verhalten können hier gelernt und eingeübt werden. So geschieht Erziehung in den Internatsgruppen, die dem jeweiligen Alter und den Erkenntnissen moderner Pädagogik entsprechend gestaltet sind.

Wir sind davon überzeugt, dass das europäische Gedankengut ein geeignetes Fundament darstellt, auf dem Wissen zu Bildung führt. Auch wenn das Leben und Lernen in der Gemeinschaft manches erleichtert, eine Bildung ohne Anstrengung gibt es nicht.

Unsere Schule ist eine Bildungseinrichtung, die Kinder auf deren zukünftiges Leben vorbereitet und erheblichen persönlichen Einsatz fordert.


Leben und Lernen in einer Gemeinschaft
Aufgeschlossenheit, Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Wertevermittlung

Die Erziehung im Loyola-Gymnasium Prizren verbindet vielfach Bewährtes mit neuen Anforderungen. Zur Erziehung im Loyola-Gymnasium Prizren gehören deswegen das Erlernen der lateinischen, deutschen und englischen Sprache ebenso wie das Lernen im Bereich moderner Naturwissenschaften.

Erworbenes Wissen und Talente sollen nicht der egoistischen Befriedigung von Einzelbedürfnissen dienen, sondern sind auch immer zum Wohl der Gesellschaft einzusetzen.

Die Erziehung am Loyola-Gymnasium Prizren ist daher gesellschaftsbezogen. Sie versteht sich als ein Teil der europäischen Idee und will ein Verlangen nach sozialer Gerechtigkeit wecken.

Dieses Engagement soll zu hervorragendem Dienst für andere und zur Übernahme verantwortlicher Positionen in der Gesellschaft anleiten. Menschen sind Individuen mit unterschiedlichen Begabungen und Möglichkeiten.

Wir dürfen daher nicht an jeden im Sinne eines Leistungswettbewerbs die gleichen Maßstäbe anlegen.

Jeder unserer Schüler muss aber versuchen, seine Talente und Fähigkeiten bestmöglich zu entwickeln. Aufgeschlossenheit, Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft fordern wir daher in gleicher Weise nicht nur von unseren Schülern, Lehrern und Erziehern, sondern auch von den Eltern und natürlich von uns selbst.

Unsere Pädagogik baut auf die ständige vertrauensvolle Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern, Erziehern und Schülern. Das erfordert:

  • Einen regen Austausch von Informationen und Meinungen.
  • Lernbereitschaft auf Seiten der Schüler, der Eltern, der Lehrer und Erzieher.
  • Zusammenarbeit von Leitungsteam (Direktor, Schulleiter, Internatsleiter), Lehrer- und Erzieherkonferenz, Elternvertretern und Schülerschaft.
  • Verantwortung muss von allen am Erziehungsprozess Beteiligten übernommen und der Prozess selbst ständig überprüft werden.

So möchte das Loyola-Gymnasium Prizren mit seinen Internaten die Schülerinnen und Schüler nicht nur zu einem guten Schulabschluss bringen, sondern sie zu Persönlichkeiten bilden, die, geprägt von europäischen Werten und Zielen, als "Menschen für andere" das Leben in dieser Welt und Gesellschaft bewusst und verantwortlich gestalten.


 
Sprachen am Loyola-Gymnasium

 

Deutsch als Fremdsprache
Leuchtturmprojekt und Partnerschule der Bundesrepublik Deutschland

 

Für das Auswärtige Amt und die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen ist das Loyola-Gymnasium ein "Leuchtturmprojekt".

Das Loyola-Gymnasium ist "Partnerschule der Bundesrepublik Deutschland". Diese Bezeichnung drückt eine besondere Verbundenheit aus, aber auch eine besondere Verpflichtung:

Als einzige Schule in der Region bekam unser Gymnasium nach einer sehr genauen und aufwändigen Überprüfung von der Deutschen Kultusministerkonferenz die Genehmigung, die Prüfungen zum "Sprachdiplom der Deutschen Kultusministerkonferenz" (DSD) abzunehmen.

Dieses Sprachdiplom, es wird in zwei Stufen verliehen, stellt die sprachliche Voraussetzung für ausländische Schüler zum Studium in deutschsprachigen Ländern dar.

Um zu dieser höchst anspruchsvollen Prüfung zugelassen werden zu können, müssen die Kandidaten zwischen 800 und 1200 Unterrichtsstunden erfolgreich hinter sich gebracht haben. Die Prüfung, sie besteht aus drei schriftlichen Teilen und einem mündlichen, orientiert sich am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen zum Erlernen von Fremdsprachen auf dem Niveau C 1, das entspricht fast dem Niveau eines Muttersprachlers. Die Prüfungsteile sind:

Hörverstehen, Leseverstehen, Schriftliche Kommunikation und Mündliche Kommunikation. Mindestens 60 Prozent der möglichen Punkte müssen erreicht werden, um die Prüfung zu bestehen.


 
Sprachen am Loyola-Gymnasium

 

Latein
Das Kosovo ist vermutlich weltweit das einzige Land, in dem ein Fach auf dem Lehrplan der Schulen steht, das die Fachlehrer im Kosovo gar nicht studieren können.

 

Traditionell wird Latein an Gymnasien im Kosovo von Romanisten unterrichtet, in der Annahme, dass man mit der Unterrichtsbefähigung für Französisch automatisch auch die für Latein besitze. Da wir diese Einschätzung nicht teilen haben wir für unsere Lateinlehrer ein eigenes Fortbildungsprogramm entwickelt und entsenden sie zur Weiterqualifizierung nach Deutschland.

Auch haben wir am Loyola-Gymnasium unsere eigenen Lateinbücher.

Beabsichtigt ist, es die Schüler mindestens so weit zu fördern, dass sie G.I. Caesars "de bello gallico" lesen, übersetzen und verstehen können, was in etwa dem Latinum entspricht.

Etwa 20 Prozent des albanischen Grundwortschatzes hat lateinische Wurzeln. Deshalb spielt Latein am Loyola-Gymnasium eine wichtige Rolle, um die Schüler mit den Wurzeln ihrer Kultur in Kontakt zu bringen. Latein ist so ein Identität stiftendes Unterrichtsfach und wird daher bei uns von der VI. bis zur X. Klasse mit fünf bzw. vier Wochenstunden erteilt.

 


 
Sprachen am Loyola-Gymnasium

 

Englisch
Mit Deutsch und Latein lernen die Schüler des Loyola-Gymnasiums bereits zwei Fremdsprachen.

 

Eine weitere Fremdsprache ab der VI. Jahrgangsstufe wäre eindeutig zu viel. Weil die meisten Schüler aber bereits mit Anfängerkenntnissen in Englisch zu uns kommen, gilt folgende Regelung:

In den Klassen VI und VII werden je zwei Wochenstunden erteilt, um die vorhandenen Kenntnisse zu erhalten bzw. behutsam auszubauen.

In den Klassen VIII und IX werden dann jeweils drei Wochenstunden erteilt, von der X. bis einschließlich der XII. Klasse sind es 4 Wochenstunden.


Curriculum am Loyola-Gymnasium
Erweiterungen

Das kosovarische Curriculum erweitern wir um jeweils 5 Wochenstunden Latein und Deutsch. Latein führt die Kinder zurück zu ihren kulturellen Wurzel in Rom und Deutsch soll an Westeuropa anbinden. Unsere Erweiterungen des kosovarischen Curriculums erlauben es uns nicht Kinder in eine andere als die Klassestufe VI aufzunehmen.

Wir nehmen aber auch Schüler ab Klasse X auf, die nach dem üblichen kosovarischen Curriculum, das wir um das Fach Deutsch als Fremdsprache und einen Grundkurs Latein ergänzen, zum Abitur geführt werden.

 

Stundentafel
Eine harte Woche



Abitur am Loyola-Gymnasium
Kosovarische Matura
 
Loyola-Abitur

Die kosvarische Matura ist seit 2006 eine staatlich durchgeführte Zentralprüfung. Geprüft wird im multiple choice Verfahren ein je nach Typ des Gymnasiums unterschiedlicher Fächerkanon. Die gesamte Prüfung nimmt drei Zeitstunden in Anspruch.

Die Prüflinge des Loyola-Gymnasiums haben diese Prüfung bislang alle bestanden.

 

Zusätzlich unterziehen wir unsere Abiturienten einem Hausabitur nach deutschen Standards in den Fächern Deutsch als Fremdsprache, Mathematik und Geschichte.


Finanzen & Gebühren
Aufnahmekriterien
Gebühren und Kosten


Stipendien für Bedürftige


Dank an unsere Wohltäter

Die Hälfte aller Plätze an der Schule und in den Internaten ist für Mädchen reserviert. Alleinige Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen der Aufnahmeprüfung.

Unsere Gebühren decken etwa zwei Drittel der Betriebskosten und sind neben Spendeneinnahmen unsere einzige Finanzierungsquelle.

Ab dem Schuljahr 2014/15 gelten folgende Gebühren:

Schulgeld
85 EUR/Monat = 1020 EUR/Jahr

Pensionsgeld
180 EUR/Monat = 2160 EUR/Jahr
(zuzüglich zum Schulgeld).

Die Gebühren sind in 3 Raten fällig:

10. September
10. Januar
10. Mai

Für sozial Bedürftige vergeben wir im Einzelfall zusätzliche Stipendien, bei nachgewiesener sozialer Bedürftigkeit, vorbildlichem Verhalten und anhaltend guten schulischen Leistungen.

Faktisch erhalten alle unsere Schüler ein Grundstipendium da die erhobenen Gebühren die laufenden Kosten nur zu zwei Dritteln decken.

Die Gründung und der Bau des Loyola-Gymnasiums war nur dank der großartigen Unterstützung durch unsere Freunde, Förderer und Gönner möglich. Auch sein Fortbestand kann nur gesichert werden, wenn wir auch in Zukunft unterstützt werden.

Unter unseren Freunden, Förderern und Gönnern finden sich neben vielen Privatpersonen auch Firmen, Stiftungen, Behörden und Körperschaften des Öffentlichen Rechts, von denen manche aus Bescheidenheit nicht genannt werden wollen.

Um zu vermeiden, jemanden dadurch zu verärgern, dass wir ihn bei einer Aufzählung versehentlich nicht genannt haben, oder dadurch, dass wir ihn versehentlich genannt haben, obwohl er nicht genannt werden will, haben wir uns entschlossen:

Wir danken allen unseren Förderern von ganzem Herzen, werden aber keinen davon namentlich benennen.


Finanzen & Statistik
Schüler - Mitarbeiter - Haushalt



Der Förderverein
Freunde und Förderer der
Asociation "Loyola-Gymnasium" e.V.
Spendenkonten
 
Loyola-Gymnasium & Förderverein

Kinder sind das wertvollste Gut einer Gesellschaft. Sie brauchen Zukunft, sie sind die Zukunft! Kinder dazu zu befähigen, dass Zukunft gelingen kann, ist die Aufgabe, der wir uns verschrieben haben.

Eine einfache Erkenntnis der in dieser Form leider nicht immer Rechnung getragen wird. Oft genug müssen Kinder unter Bedingungen aufwachsen, die weit hinter den Möglichkeiten der jeweiligen Gesellschaft zurückbleiben. Oft gibt es deutliche Ungleichgewichte bei der Behandlung von Mädchen und Jungen.

Der Förderverein wurde am 22. März 2007 in Beckum gegründet. Ziel ist die Unterstützung der Asociation "Loyola-Gymnasium" und deren pädagogischer Arbeit am Loyola-Gymnasium.

Er soll darüber hinaus für Schülerinnen und Schüler des Loyola-Gymnasiums den Schüleraustausch aus und ins Kosovo vermitteln und fördern.

Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und im Vereinsregister beim Amtsgericht Münster unter VR 70758 eingetragen.

 

Satzung des Fördervereins

Mitgliedsantrag des Fördervereins

Bildung ist nicht umsonst zu haben. Wie jede andere Bildungseinrichtung ist auch das Loyola-Gymasium auf finanzielle Zuschüsse angewiesen.

 

SPENDENKONTO - Loyola-Gymnasium

Kontoinhaber: Jesuitenmission
Bank: Ligabank Nürnberg
IBAN: DE 61 750 903 00 000 511 55 82
SWIFT: GENODEF1M05
Stichwort: Loyola-Gymnasium Prizren

 

SPENDENKONTO - Förderverein

Kontoinhaber: Freunde und Förderer der Asociation "Loyola-Gymnasium" e.V.
Volksbank eG
IBAN: DE40 4126 2501 6700 9587 00
BIC/SWIFT: GENODEM1AHL

 

Oder Sie spenden ONLINE!

Ihre Spenden sind in Deutschland steuerlich abzugsfähig. Eine Zuwendungsbestätigung wird Ihnen automatisch zugesandt.


Informationsmaterial
Homepage - Download

Broschüren & Jahrbücher

ALG News

Wir sind um größtmögliche Transparenz bemüht.

Die einzelnen Kapitel unserer Homepage geben einen guten Überblick.

Viele wichtige Informationen finden Sie auf unserer Download-Seite.

Für viele Menschen sind auch noch heute gedruckte Informationen wichtig.

Unser Jahrbuch, die Broschüren und Faltblätter senden wir Ihnen gerne zu.

Schreiben Sie uns eine kurze Nachricht an unsere Anschrift in Deutschland:

Asociation "Loyola-Gymnasium"
Seestraße 16
82319 Starnberg

Bitte legen Sie einen frankierten und adressierten Umschlag (2,20 EUR - DIN A4) bei.

Unser Newsletter erscheint etwa 10 Mal im Jahr. Er wird kostenfrei per E-Mail im PDF-Format verschickt.

Hier berichten wir über alles, was sich im Laufe des Schuljahres ereignet. Erfreuliches und Ärgerliches - beides hat hier seinen Platz.

Mit den ALG News sind Sie immer bestens informiert.

Wollen Sie die ALG News abonnieren, dann folgen Sie einfach diesem Link:


 
 
Ausbildungsinitiative
Abitur und was dann?

 

Diese Frage stellen sich nicht nur unsere Schüler, sie wird uns auch immer wieder von unseren Freunden und Förderern gestellt. Einige haben sich nun an eine mögliche Beantwortung dieser Frage gemacht und die Ausbildungsinitiative ins Leben gerufen.

Vor allem unsere Freunde in Beckum und Oelde haben sich hier engagiert und verpflichtet. Jeweils im November stellen sie unseren künftigen Abiturienten und deren Eltern ihre Firmen und deren Ausbildungsangebote vor.

Alle Interessierten können sich auch in Einzelgesprächen genauer informieren, um dann zu entscheiden, ob sie sich für ein Berufspraktikum im April des Folgejahres in Deutschland bewerben wollen. Den besten Kandidaten wird danach ein Ausbildungsvertrag in Deutschland angeboten. Vielfach auch mit der Option zu einem berufsbegleitenden oder einem anschließenden Studium in Deutschland.

 


        1/18        

Ferienkalender
Gymnasium

Ferienkalender
Gymnasium

Ferienkalender
Grundschule

Ferienkalender
Grundschule

ALG News

Hier können Sie unseren Newsletter mit aktuellen Informationen über das Projekt und den Schulalltag bestellen.

Onlinespende

Ja ich helfe und spende!

Spendenkonto

Jesuitenmission
Königstr. 54
D - 90402 Nürnberg

Ligabank Nürnberg
Vordere Sterngasse 32
D - 90402 Nürnberg

Konto: 511 55 82
BLZ: 750 903 00
IBAN: DE 61 750 903 00 000 511 55 82
SWIFT: GENODEF1M05
Stichwort: Loyola-Gymnasium

Zuwendungsbescheini-
gungen werden erstellt.



Aktuelles & Termine | Schule & Internat | Projekt & Trägerverein | ALG News | Kontakt | Impressum


Copyright © 2006-2017 Asociation "Loyola-Gymnasium" Prizren. Alle Rechte vorbehalten.